FORUM

Das FORUM spiel & theater

Sechs Tage, die es in sich haben!

Theaterinteressierte und -verrückte treffen sich, um sich auszuprobieren, Neues zu Erleben, Handwerkszeug zu trainieren oder einfach nur, um einige Tage einzutauchen in die kreative Welt des FORUMs.

Aus allen Generationen kommen Amateure, Profis und andere Interessierte aus dem musisch-darstellenden Bereich zusammen.
Kinder und Senioren, Jugendliche und Erwachsene begegnen sich auf Augenhöhe im gemeinsamen Spiel.
Sie teilen ihre Freude und Ideen, bekommen Anregungen für ihren Beruf, ihr Hobby, bereichern ihr Leben durch intensive Erfahrungen und lassen sich faszinieren von einer Atmosphäre, die von genau dieser Vielfalt und Offenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer geprägt ist.

Dies alles geschieht nicht nur in den Arbeitskreisen, sondern auch im Rahmenprogramm des FORUMs und findet seinen Höhepunkt in der öffentlichen Präsentation der Workshops am Samstagabend.

Das nächste FORUM 2018
findet vom 3. - 8. April im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod statt.

Das FORUM in der Retrospektive:

FORUM 2017: Altenberg 18. - 23. April
FORUM 2017: Altenberg 18. - 23. April

AK 1
Musik Theater Spielen

 

 

Mit Tönen Theater machen, mit Worten musizieren
Theater trifft Klang, Musik trifft Schau-Spiel. Was kann daraus
entstehen? Ein Mini-Musical, ein Stummfilm, Rhythmusperfor-mance, Klangpantomime oder etwas völlig Neues? Wir nutzen Stimme, Körper, Instrumente, Sprache, Schauspiel, Melodie,
Rhythmus und Text, unser Gefühl und unsere Kreativität, um auf der Bühne ein einzigartiges MusikTheater entstehen zu lassen. Musikalische oder schauspielerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, aber auch kein Hindernis. Instrumente jeder Art sind willkommen.
Am wichtigsten aber ist der Spaß am Ausprobieren, am Experiment und am gemeinsamen Musik Theater Spielen.

Leitung:
Oliver Giefers
Susanne Betz

AK 2
Bühnenbau

 

 

„Ich lass’ das mal so im Raum stehen …“
Ein Bühnenbild kann weitaus mehr als dekorativer Hintergrund des Spiels sein. Es kann das Stück für die Zuschauenden atmosphärisch (zeitlich/räumlich) definieren, aber auch szenische Vorgänge beeinflussen und befördern sowie Deutungsmuster für
das Geschehen anbieten.
Im Arbeitskreis wollen wir uns diesen unterschiedlichen Funktionen ganz praktisch nähern, aber auch Tipps und Tricks für den Entstehungsprozess eines Bühnenbilds vermitteln, von den ersten Ideen bis zur Aufführung:
:: Wir arbeiten mit diversen Materialien, als Collage (Assemblage),
Zeichnung, Malerei.
:: Wir entwickeln Ideen der szenischen Umsetzung mit bildhaften Vorstellungen in Kartonmodellen.
:: Wie entsteht ein Szenenwechsel mit einfachen Mitteln, wo gibt das Bühnenbild Angebote zur Spielgeometrie?
:: Wir simulieren ein Spielgeschehen im Modell mit Foto/Film und bauen 1:1 Teile für den AK 3 zur realen Erprobung.
Arbeitstexte: G. Tunström: „Die Vorstellung von Gott“
(siehe AK 3), E. Wallace: „Der Hexer“, G. Büchner: „Woyzeck“

 Leitung:
Siegfried Albrecht

AK 3
Theater machen

 

 

Die Arbeit an der Rolle

Grundlage des Kurses ist ein wenig bekanntes, aber sehr lohnenswertes Stück des schwedischen Autors Göran Tunström. „Die Vorstellung von Gott“ enthält eine Vielzahl unterschiedlichster Szenen und eine große Vielfalt an reizvollen Rollen. Teilnehmer erhalten vor dem FORUM den kompletten Text des Stückes, um sich vielleicht schon eine Rolle zu wählen. Die Arbeit an der eigenen Rolle steht im Kurs zentral, aber auch Inszenierungsfragen sind ein wichtiger Bestandteil
des Kurses. Auf dem FORUM wird eine Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Bühnenbau angestrebt.


 

 Leitung:
Bob Ziegenbalg

AK 4
Szenenwerkstatt

 

 

Wir schreiben ein Stück
Im Leben eines Menschen ist ein einzelner Tag wie ein einzelner Pinselstrich. Doch was wäre, wenn wir nur einen einzigen Tag zur Verfügung hätten … wie eine Eintagsfliege?
Was sollte man dann unbedingt erlebt haben, um sagen zu können „Ich bin reich an Erfahrungen“? Was ist wichtig? Und wir erklärt man den vielen noch nicht ausgeschlüpften Nachkommen, dass sich das Leben trotzdem lohnt?
Wir spielen mit der Ausgangsfrage, gewinnen Abstand, entdecken eine Kerngeschichte und entwickeln aus unseren mitgebrachten und neuen Erfahrungen ein Theaterstück – voller Poesie, Humor und Lebensfreude.

 Leitung:
Eva Bock

AK 5

Tanztheater

 

 

Mit der Körpersprache spielen
Jenseits der Sprache liegt ein fantastisch weites Feld von Kommunikations- und Spielmöglichkeiten: neugierig, verrückt, achtsam, quicklebendig, überraschend und sehr bewegt ...
In dieser Woche lade ich euch ein, mit euren tänzerischen Ausdrucksmöglichkeiten zu experimentieren. Wir loten aus, wie unser Körper spricht und wie wir seinen Spielraum nutzen und auch erweitern können.
Es geht also nicht um das Erlernen vorgegebener Choreografien, sondern um den individuellen Tanz deiner Kreativität.
Im geschützten Rahmen des Workshops könnt ihr euch mit den eigenen Fähigkeiten und Impulsen vertraut machen und sie ausprobieren.
Ihr braucht für diesen Workshop keine tänzerischen Vorkenntnisse – aber hinderlich sind sie auch nicht, da wir an
der Schnittstelle von Theater und Tanz arbeiten!
Bitte bringt angenehme Kleidung mit, in der ihr euch gut bewegen könnt.

Leitung:
Andrea Lucas

AK 6
Sprechen auf der Bühne

 

 

DIE HANDELNDE STIMME einsam-gemeinsam
Am Anfang war das Wort! Sprechen auf der Bühne bildet die Grundlage jeglicher Performance. Denn egal ob Improvisation, Drama, Gesang oder Poetry-Slam, es dreht sich alles um das Wort und das WIE. Wie spreche ich es aus? Wie betone ich es? Wie verändere ich meine Stimme? Wie nutze ich alle Kapazitäten meiner Stimme und das Ganze auf eine gesunde Art und Weise? Wie erreiche ich meine Zuhörer?
All diesen Fragen und weiteren wollen wir uns in unserem Workshop stellen. Über ein Körper- und Stimmtraining entwickeln wir uns eine Sprech-Performance mit solistischen und chorischen
Einlagen.
Von Einsam zu Gemeinsam erarbeiten wir Einzeltexte, die sich zu einem Sprechchor zusammenweben. Laut & leise, schrill & sanft, brutal & zärtlich loten wir aus, was die Stimmlippen hergeben, immer mit einem Blick darauf, dass wir uns nicht „verletzen“ und unsere Stimme für viele Jahre der Nutzung trainieren.

 Leitung:
Felix Heller

 

AK 7
für Jugendliche

ab 13 Jahren


 

 

Move your Body
Mit den Mitteln des Bewegungs- und Tanztheaters werdet ihr euer eigenes kleines Tanztheaterstück auf die Bühne bringen. Ihr entwickelt Bewegungen, Choreografien oder kleine Szenen
ausgehend von Bildern, Musik und Text.
Bitte bringt Kleidung mit, in der ihr euch gut bewegen könnt und gegebenenfalls Bilder, Texte und Musik, die euch inspirieren.

 

 Leitung:
Lisa Hetzel

 

AK 8
für Kinder

ab 7 Jahren


 

 

Bildern Beine machen
Du kannst durchs Weltall fliegen? Oder ohne Atemgerät mit Riesenkraken um die Wette schwimmen? Oder mit gefährlichen Drachen kämpfen? Oder dir als Superheld deinen Weg durch Flammen bahnen? Und das glaubt dir keiner??? Wir schon!
Wir sehen in Tüchern Elefanten und verbinden Bälle und Kartons zu Autos. Mit Stoffen, Farben, Papier, Seilen, Kleidungsstücken und dir selbst legen wir Bilder im Raum, die wir von oben fotografieren. Diese Fotos erwecken wir gemeinsam in Theaterszenen zum Leben. Hier werden Fotos gemacht, auf Leinwände projiziert, Theaterrollen entwickelt und Theatergeschichten erfunden.
Du hast viel Fantasie und bist spielfreudig oder du malst und bastelst gerne oder dir fallen verrückte Geschichten ein UND du hast keine Scheu vor der Fotokamera? Dann bist du bei uns genau richtig.

 

 Leitung:
Susanne Rieber,
Stefanie Kaluza

 

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Kinderbetreuung

Für Kinder unter 7 Jahren gibt es parallel zu den Workshops ein qualifiziertes Angebot der Kinderbetreuung.
Dabei werden die Kinder nicht nur im Haus Raum für Spiel und Spaß haben, sondern auch die Wiesen und Wälder der näheren Umgebung erkunden.


 

 

 

Maja Borkowski
Erzieherin und
Motopädin

 


Referentinnen und Referenten

 


AK 1

Oliver Giefers, Köln
Percussionist, Musik- und Theaterpädagoge sowie freier Trainer und Berater. In verschiedenen Workshops und Fortbildungen bringt er immer wieder Menschen jeden Alters mit Rhythmus in Kontakt.
kölnpercussion.de

Susanne Betz,
Mittelbuchen

Nebenberufliche Ausbildung in Schauspiel, Regie und Gesang. Erfahrungen in Inszenierung von Schauspiel und Operette, politischem Kabarett, Business-Theater.

 

 


 

AK 2

Siegfried Albrecht, Stuttgart

Freischaffender bildender Künstler und Bühnenbildner,
Lehrtätigkeit an der Universität Stuttgart.


 


 

AK 3

Bob Ziegenbalg, Saarbrücken

Seit 1987 beim saarländischen Kinder- und Jugendtheater
„Überzwerg“ als Schauspieler, künstlerischer Leiter
und Regisseur. Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen
und Instituten für Theater und Kabarett.
ueberzwerg.de

 


 

AK 4

Eva Bock, Dinslaken
Freischaffende Theaterpädagogin (BUT), Regisseurin und künstlerische Leitung von „Kultur und Schule“-Projekten, freien Produktionen und Clowntheater, Schauspielerin für die tpw-Osnabrück (Prävention), Autorin.
evabock.de

 


 

AK 5

Andrea Lucas, Heimbach

Tänzerin, Choreografin, Regisseurin und Lehrerin für
Neuen Tanz, contact-improvisation und Tanztheater.
Seit 24 Jahren leitet sie theater monteure und hat in dieser
Zeit über 30 Stücke als Autorin/Regisseurin/Choreografin
produziert.
theater-monteure.de

 


 

AK 6

Felix Heller, Stuttgart
Dozent für Sprecherziehung an der Hochschule für Musik
und darstellende Kunst, Frankfurt a.M., Musicaldarsteller,
Sänger und Leiter des Metropol Orchesters, Sprecher der
Akademie für gesprochenes Wort, Stuttgart.
www.felix-heller.com


 

     

AK 7

Lisa Hetzel, Düsseldorf

Theaterpädagogin für das Theaterbüro Mülheim a.d. Ruhr
und Mitgründerin von „Theater Pottwal“.
theater-pottwal.de

 


 

AK 8

Susanne Rieber, Mannheim
2004-2016 festangestellte Theaterpädagogin am GRIPS Theater, Berlin. Dort hat sie u. a. mit Kindern und Jugendlichen Theaterszenen entwickelt und aufgeführt und viele Workshops und Fortbildungen durchgeführt. Seit August 2016 ist sie freischaffend tätig.

Stefanie Kaluza, Berlin
2007-2013 festangestellte Theaterpädagogin am GRIPS Theater, Berlin. Seit 2014 selbständig. In der Arbeit interessiert es sie vor allem, neue Wege zu gehen und am herkömmlichen Theaterverständnis zu rütteln.

 

 

Kinderbetreuung

Maja Borkowski, Mülheim

Erzieherin und Motopädin

 

 


 

FORUM 2016: Wiesbaden 29. März - 03. April
FORUM 2016: Wiesbaden 29. März - 03. April

AK 1
Shakespeare

 

 

Werkstatt - Genussvoll eintauchen in sein Bühnenuniversum
Der Meister hat uns eine fast unendliche Zahl an Figuren und Geschichten hinterlassen. Wie lassen sie sich für die Bühne heute erschließen, ohne das Original zu verfälschen? Welche Formen der Annäherung gibt es? Was ist heute noch aktuell? Nach welchen Kriterien kann ich einen Text streichen?
In unserem Workshop dienen die Shakespeare-Stücke Macbeth, Hamlet und Othello in den unterschiedlichen Übersetzungen von Schlegel-Tieck, Fried und Wieland als Ausgangsmaterial.
TeilnehmerInnen sollten die Bereitschaft mitbringen, den notwendigen Text zu lernen und sich auf eine bewegte Woche freuen.
Buch zur Vorbereitung: Shakespeare‘s Geschichten.
Alle Stücke von William Shakespeare. Band I.
Nacherzählt von Walter E. Richartz

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Leitung:
Bob Ziegenbalg

AK 2
Rhythmus

 

 

Rhythm Poetry Slam
Rhythmus, Sprache, Reime, Patterns, Rap, Prosa, Performance – Wir tauchen ein in die Rhythmik der Poesie, in die Poetik des Rhythmus, wir dichten, verdichten, hauchen Texten mehr Leben ein, machen Musik, mal mit, mal ohne Sprache, mal allein, zu zweit, zu dritt ...
Aus eigenen Gedanken, Ideen, Phantasien und Inspirationen bauen wir mit Hilfe rhythmischer Strukturen poetisch-musikalische Werke. Die Arbeit mit und an der Sprache wechselt sich ab mit der Beschäftigung mit Rhythmus, Timing und Rhythmusgefühl. Percussion- und Klanginstrumente kommen ins Spiel und können ausprobiert werden.
Wir tüfteln an Reimformen, an Cues und Patterns, an Worten und am Sprachrhythmus, lernen Grundlegendes und Neues, nutzen oder verwerfen es.
Am Ende bauen wir alles zusammen zu kleinen oder großen spannenden, berührenden, lauten, melancholischen oder lustigen Performances – immer rhythmisch, immer poetisch – zu einem rhythmischen „Poetry Slam“.

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 Leitung:
Oliver Giefers

AK 3
Maskenbau

 

 

... und sie bewegt sich doch!

Anleitung: Gips schlachten, ausgießen, Ton verbiegen, faltenfrei
modellieren, glatt streichen und kunstvoll bemalen - quasi fertig!
Starr bewegte Mimik, genauso weiß wie bunt.
Die Hülle scheint täuschend als Spiegel – real mimt der Spieler. Die emotionale Bandbreite der Maske zeigt sich, wenn sie spielt.
Materialkosten (ca. 35,00 Euro) werden im Kurs erhoben.
Die Masken können mit nach Hause genommen werden.


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 Leitung:
Oliver Sproll

AK 4
Zeitgenössiser Tanz

 

 

Körperwahrnehmung anwenden
Im Mittelpunkt steht die Körperwahrnehmung und die Suche nach einem neuen Körper-Erleben. Dies kann zu einem erweiterten Spektrum mit dem Umgang des eigenen Körpers in den Bereichen Tanz und Theater führen.
Jeder Tag beginnt mit spielerischen Aufgaben zur Körperwahrnehmung, die wir dann im anschließenden zeitgenössischen Tanztraining einfließen lassen. Am Nachmittag werden dann die neuen Körpererfahrungen vertieft.
Kleine Bewegungssequenzen werden entwickelt, die am Ende der Woche in eine Choreographie münden sollen.
Ein Workshop für Alle, die Lust haben, einen neuen Blick auf den Körper zu werfen. Vorkenntnisse sind weder erforderlich noch hinderlich.
Bitte bewegungsfreundliche Kleidung mitbringen.


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 Leitung:
Bettina Forkel

AK 5

Monologarbeit
ab 18 Jahren

 

 

Wie gebe ich meiner Bühnenfigur eine Heimat in mir?
Die Aufgabe des Schauspielenden ist es, sich in seine Figur einzufühlen und eine Verbindung zu schaffen zwischen der Figur und dem eigenen Selbst, sich einzulassen auf die Erfahrung des Moments und so zu einem lebendigen und authentischen Ausdruck zu gelangen.
Wie kann das gelingen?
Dieser Frage werden wir nachgehen, indem wir uns mit Monologen beschäftigen und diese szenisch erarbeiten. Schwerpunkt wird die Einzelarbeit an den Monologen sein.

Die szenische Arbeit wird durch schauspielerische Grundlagenarbeit begleitet und unterstützt: Körpertraining; Stimmarbeit; Wahrnehmung und Reaktion; Konzentration und Entspannung; Techniken des Textlernens; Vertiefung des emotionalen Instrumentes.
Dieser Workshop richtet sich an Menschen mit Theatererfahrung, die Lust haben, sich auf einen intensiven Prozess einzulassen. Nach der Anmeldung zu diesem Kurs bekommt ihr weitere Informationen und wir wählen gemeinsam einen passenden Monolog aus.
Der Text sollte vor Beginn des Kurses gelernt werden, die Teilnehmerzahl ist auf 8 begrenzt. Ich freue mich auf Euch!


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Leitung:
Susanne Dieterich

AK 6
Impro mit Gesang

 

 

Das klingt nach einem Lied
„Singen, das kann ich nicht!“ - dieser Satz lähmt und damit machen wir nun Schluss! Warum wird auf der Bühne gesungen? Weil Worte allein nicht mehr ausreichen, um auszudrücken, was der Charakter fühlt. Mit Musik geht alles besser, so auch das Improvisieren.
Es werden Liedstrukturen, mehrstimmiger Gesang und verschiedene Musikgenres ausprobiert.
Die TeilnehmerInnen können so schräg, hässlich und laut singen wie sie wollen, denn Musik ist Ausdruck und Zusammenspiel:
Musik, Text, Gefühl, Präsenz und Charakter.
Improerfahrung ist von Vorteil, aber keine Voraussetzung.


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 Leitung:
Anja Balzer,
Ebbi Grözinger

 

AK 7
für Jugendliche

ab 13 Jahren


 

 

Bühnenkampf
„Karl May“, „Romeo und Julia“, „Die drei Musketiere“ ...
Was gehört zu einem guten Bühnenkampf, so dass er für die Akteure ungefährlich ist, aber für das Publikum wie ein Kampf auf Leben und Tod aussieht?
Die Elemente des Kampftrainings wie Technik, Spannung und Disziplin gehören zu den Basics jeder schauspielerischen Arbeit.
Mit Übungen aus dem Faust- und Degenkampf trainieren wir das eigene Körperbewusstsein sowie das Spiel und die Verantwortung mit bzw. für den Partner.
Nicht eure körperliche Leistung zählt, sondern die Illusion, die wir gemeinsam vermitteln: „Den König spielen immer die anderen ...“

 

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 Leitung:
Michael Dreesen

 

AK 8
für Kinder

ab 7 Jahren


 

 

Zirkus und Akrobatik
Habt Ihr Lust Euch zu bewegen, Pyramiden zu bauen, hoch hinauf zu klettern, durch die Luft zu springen oder mutig auf schmalem Pfad zu balancieren?
Wollt Ihr Euch üben, Diabolos hoch hinauf zu werfen oder spielend auf einem Rad zu fahren? Dann seid Ihr hier genau richtig.
Wir werden gemeinsam mit Euch in die Zirkus-Welt eintauchen.
Ob in der Luft oder am Boden: Balance, Konzentration sowie Geschicklichkeit und Mut werden wir gemeinsam erleben und erlernen. Wir freuen uns auf jede Menge Spaß, Bewegung und ganz viel Zirkus.
Bitte Sportkleidung mitbringen.

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 Leitung:
Dominik Langenbeck,
Timon Schilling

 

>>>>>

Kinderbetreuung

Für Kinder unter 7 Jahren gibt es parallel zu den Workshops ein qualifiziertes Angebot der Kinderbetreuung.
Dabei werden die Kinder nicht nur im Haus Raum für Spiel und Spaß haben, sondern auch die Wiesen und Wälder der näheren Umgebung erkunden.


> Anmeldeformular



 

 

 

Maja Borkowski
Erzieherin und
Motopädin

 


Referentinnen und Referenten

 


AK 1

Bob Ziegenbalg, Saarbrücken

Seit 1987 beim saarländischen Kinder- und Jugendtheater
„Überzwerg“ als Schauspieler, künstlerischer Leiter
und Regisseur. Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen
und Instituten für Theater und Kabarett.
ueberzwerg.de

 


 

AK 2

Oliver Giefers, Köln

Percussionist, Musik- und Theaterpädagoge sowie freier Trainer und Berater. In verschiedenen Workshops und Fortbildungen bringt er immer wieder Menschen jeden Alters mit Rhythmus in Kontakt. Daneben trainiert er seit einigen Jahren Azubis u. a. in Sachen Kommunikation, Interkulturelle Kompetenz und Arbeitssicherheit.
kölnpercussion.de

 


 

AK 3

Oliver Sproll, Essen

Schauspieler, Mime, Regisseur. Ausbildung in Pantomime
(Folkwang-Hochschule Essen). Freie Produktionen,
Theater-Engagements, Leiter von Theater-Seminaren,
Lehrer für Alexandertechnik.
oliver-sproll.de

 


 

AK 4

Bettina Forkel, Bretten

Diplom-Tanzpädagogin, Lehrerin für Alexander-Technik,
Pilatestrainerin
ballettschule-bretten.de

 


 

AK 5

Susanne Dieterich, Herne

Freiberuflich tätig als Schauspielerin, Regisseurin und
Theaterpädagogin; Ausbildung u. a. bei John Costopoulos
vom Actors Studio, New York und Lehrern des Roy Hart
International Art Center, Frankreich
susannedieterich.de

 


 

AK 6

Anja Balzer, Herne
Moderatorin, Schauspielerin und Theaterpädagogin. Neben ihrer Tätigkeit beim Unternehmenstheater „Improzess“ ist sie u. a. als Klinikclown für „Clownsvisite e. V.“ und als Initiatorin für verschiedene Bühnenprojekte tätig.
 


 

 

Ebbi Grözinger, Leonberg

Musiker, spielt und unterrichtet Klavier und Saxophon, macht
u. a. Musik für Improvisationstheater und gibt Workshops. Fester Musiker bei den Improvisationstheatern „NeckarWerke Stuttgart“, „Krimiwerke“ und „Funactors“ - freier Musiker quer durch die Republik.

 


 

AK 7

Michael Dreesen, Uhlerborn

Schauspieler und Fecht- & Kampfchoreograph für Theater und Film.
michael-dreesen.de

 


 

AK 8

Dominik Langenbeck, Stuttgart

Sieben Jahre Artist beim „Circus Calibastra“, danach Regie und Trainingsleitung. Seit 2011 freischaffender Artist und Zirkuspädagoge. 2013 Gründung und Leitung der Varieté Gruppe „Variatistic“.

 


 



Timon Schilling, Stuttgart

Sieben Jahre Artist beim „Circus Calibastra“,
danach Regie und Probenleitung. Sportstudent, freier
Artist und Zirkustrainer. 2013 Gründung und Leitung der
Varieté Gruppe „Variatistic“.

 

>>> Variatistic

 


 

FORUM 2015: Wiesbaden 07. - 12. April
FORUM 2015: Wiesbaden 07. - 12. April

 

AK 1
Märchen

 

Märchen aus der Tasche
Abends, in familiärer Runde, wenn das Tagwerk vollbracht ist, da werden giftige Äpfel verschenkt, Hexen schwingen sich durch die Lüfte, es knabbern die Kinder an Zuckerhäuschen und Knüppel jagen aus Säckchen. Feenstaub liegt in der Luft und hebt aus dem leeren Raum der Bühne eine eigene Welt. Mit Stimme, Händen, Füßen, Körper, Requisiten, viel Phantasie und noch mehr Spaß erzählen wir Märchen auf sehr eigene Weise.



 

Leitung:
Oliver Sproll

AK 2
Playbacktheater


Playbacktheater geschenkt!
Du erzählst - wir spielen - unsere Geschichten. Playbacktheater ist Theater der Begegnung, des Augenblicks, des Humors und der Tiefe. Alltagsgeschichten werden gewürdigt und als Geschenk an den Erzähler zurückgegeben.
In diesem Workshop möchten wir euch einladen Geschichten zu erzählen, Erlebtes mit einander zu teilen und innere Spiegelbilder zu improvisieren. Das Playback-Prinzip macht Spaß und ist schnell erlernt. Macht mit und beschenkt euch!


 

 
Leitung:
Aylien Kersten
Peter Eckartz

AK 3
Clown & Akrobatik


Das Fiasko und die Tücke des Objekts

Mit seinem fast tragischen Hang zum Fiasko befindet sich der Clown in ständigem Konflikt mit sich selbst und seiner Umwelt. Er versagt dort, wo er erfolgreich sein möchte und hat dort Erfolg, wo er es gar nicht beabsichtigt. Aus innerem Chaos erwächst seine Kreativität.
Der Workshop verknüpft das clowneske Spiel mit Bewegung und einfachen und schnell erlernbaren akrobatischen Tricks - Solo oder mit Partner. Wir sind das Fiasko! Unser Körper mit all seinen Tücken schenkt uns eine Herausforderung nach der anderen. Slapstick pur. Beweg- oder gar Sportlichkeit sind weder Hindernis noch Voraussetzung. Aber wer teilnimmt braucht Lust auf Bewegung, Lust am Spiel und Lust am Ver-rückt-sein.

 

 

 

 

Leitung:
Rochus Schneider

AK 4
Boulevardtheater


Wenn Präzision leicht wirkt ...
Wie wichtig ist das Timing für unsere Lachmuskeln?
Wie ernst will die Komik genommen werden?
Und warum hilft ein Negligé allein nicht um das Publikum zu unterhalten?
Schnelligkeit, Genauigkeit und Timing, viele Wiederholungen, ein gutes Gefühl für die Motivation der Rolle und konsequente Zielverfolgung sind die Grundvoraussetzungen für die Inszenierung eines Boulevardstückes. Wir wollen gemeinsam diese Voraussetzungen schaffen, verschiedene Szenen erarbeiten und herausfinden wie intensiv und ernsthaft Komik entsteht. Aufwärmen, Text lernen, Motivationen erkunden, Ziele verfolgen, Abläufe erarbeiten und auch die eigenen Lachmuskeln intensiv trainieren ... wir werden sicher viel Spaß haben. Ich freue mich auf Euch.

 

 

 
Leitung:
Susanne Betz

 

AK 5

Schwarzes Theater



Die besondere Theatertechnik

Sterne tauchen aus dem Dunkeln auf, ein Zirkel tanzt Ballett und Puppen bewegen sich scheinbar selbstständig über die Bühne ...
Solche Illusionen lassen sich im „Schwarzen Theater“ mit einfachen Mitteln realisieren.
Nach Einführungsinformationen, Übungen, Mini-Etüden und Versuchen wird ein kurzes Stück in der Technik des Schwarzen Theaters erarbeitet, geprobt und schließlich zur Aufführung gebracht.
Somit bekommen die Teilnehmer eine komplexe Übersicht über die Arbeit im Schwarzen Theater von der Idee über die Herstellung der nötigen Requisiten, Beleuchtung und technisches Know-how bis zur Aufführung eines Stückes.




 

 
Leitung:
Bedřich Hányš

AK 6
Video


Filmkurs
Hier lernt ihr wie man mit der Kamera und der Tonangel umgeht und das gedrehte Material in Form bringt.
Theater gibt es bei uns trotzdem, denn wir werden eine Szene, die ihr zusammen entwickelt, in Kameraeinstellungen auflösen und drehen.
Das Material werden wir wirkungsvoll zu einem Trailer zusammen-schneiden. So könnt ihr später eure eigenen Theaterproduktionen z. B. in YouTube bewerben.



 

 

 
Leitung:
Sabine Willmann

AK 7
für Jugendliche

ab 13 Jahren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AK 8
für Kinder

ab 7 Jahren

 

 

 










Kinderbetreuung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Referentinnen und Referenten

 

AK 1

 

 

 

 

 

 


AK 2

 

 

 

 

 

 

 

AK 3

 

 

 

 

 

 

AK 4

 

 

 

 

 

 

 

AK 5

 

 

 

 

 

 

 

AK 6

 

 

 

 

 

 

 

AK 7

 

 

 

 

 

 

AK 8

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kinderbetreuung


 

 

 

 

 


 


Ein Stückchen Theater

Am Anfang – eine vage Idee oder ein Interesse. Ein weißes Blatt – auf das kommt der Text. Menschen – aus ihnen werden Figuren. Improvisation – aus der wird eine Szene. Wörter – aus denen wird ein Chor. Musik – zu der bewegen wir uns. Gegenstände – aus ihnen werden Requisiten oder ein Bühnenbild. Am Ende – steht ein Stückchen Theater – unser Theaterstück.
Gibt es etwas, das dich inspiriert? Einen Text, einen Gegenstand, Musik oder ein Bild? Etwas, das unbedingt in unser Theaterstück soll? Dann bring es mit!

 


 

 


Das Super-Kind
Ein Science Fiction Abenteuer

Im Jahr 3512 können sich Eltern im Internet das perfekte Kind zusammenstellen und bequem per Post an die Haustür liefern lassen. Diese Superkinder sind brav, ordentlich, sauber, gut gelaunt, essen den Teller immer leer und sind natürlich super in der Schule ...
Komm mit uns auf eine Reise in die Zukunft, um heraus zu finden was passiert, wenn so ein Superjunge oder -mädchen auf „normale“ Kinder trifft. Können sie wirklich alles besser?
Du kannst gerne Verkleidungssachen und verrückte Gegenstände mitbringen, die auf deiner Reise nicht fehlen dürfen. - Wir freuen uns auf dich!

 

 

 

Für unter 7-Jährige gibt es parallel zu den Workshops ein
qualifiziertes Angebot der Kinderbetreuung. Dabei werden
die Kinder nicht nur im Haus Raum für Spiel und Spaß
haben, sondern auch die Wiesen und Wälder in der näheren Umgebung erkunden.

 




 

 

 

 

 

Oliver Sproll, Essen
Schauspieler, Mime, Regisseur. Ausbildung in Pantomime
(Folkwang-Hochschule Essen). Freie Produktionen,
Theater-Engagements, Leiter von Theater-Seminaren,
Lehrer für Alexandertechnik.
www.oliver-sproll.de

 

 

Aylien Kersten, Bedburg-Hau und Peter Eckartz, Goch
Aylien: Diplom Dramatherapeutin, psychodynamischer
Coach und Supervisorin, Drama Dozentin.
Peter: Schreiner, Sozialpädagoge, Schauspieler, Dozent,
Theatertherapeutische Zusatzausbildung.

 

 

 

Rochus Schneider, Dörnberg
Pantomime und freier Regisseur. Lehrer für Theater und
Bewegung. Gründer und Leiter des Volxtheaters Dörnberg.
www.volxtheater.de

 

 

 

Susanne Betz, Hanau
Nebenberufliche Ausbildung in Schauspiel, Regie und Gesang. Inszenierungen von Schauspiel, Operette, politischem Kabarett und Business-Theater.

 

 

 

Bedřich Hányš, Mainz
Absolvent der Akademie der Musischen Künste, Theaterfakultät in Prag. Mitbegründer und Leiter des Schwarzen Theaters VELVETS.

www.velvets-theater.de

 

 

 

Sabine Willmann, Marbach
Diplom im Studiengang Film und Medien. Dozentin für Filmkurse. Regieassistentin an diversen Theatern und bei Freilichtspielen. Freischaffend als Regisseurin und Autorin tätig. www.sabine-willmann.de

 

 

 

Lisa Hetzel, Mülheim
Theaterpädagogin für das Theaterbüro Mülheim a. d. Ruhr, TheaterTanzPerformance und Mitgründerin von Theater Pottwal. www.schillinger-ttp.de

 

 

 

Eva Bock, Dinslaken und Stefanie Rippin, Oberhausen
Eva: Freischaffende Theaterpädagogin (BUT), Regisseurin und künstlerische Leitung von „Kultur und Schule“-Projekten, freien Produktionen und Clowntheater, Schauspielerin für die tpw-Osnabrück (Prävention), Autorin.
www.evabock.de
Stefanie: Erzieherin, Motopädin, langjährige Tätigkeit in
der offenen und verbandlichen Jugendarbeit. Dozentin
für Kinderkompetenzkurse.

 

 

 

Maja Borkowski, Mülheim
Erzieherin und Motopädin

 

 
Leitung:
Lisa Hetzel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leitung:
Eva Bock
Stefanie Rippin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

Maja Borkowski

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FORUM 2014: Rastatt 22. - 27. April
FORUM 2014: Rastatt 22. - 27. April

AK 1
Pantomime

 

 Was geht wenn man nichts hört
- die leise Kunst der Pantomime

Ein großer Teil dessen, was Menschen sagen, vermittelt
sich nonverbal durch Gesten, Gesichtsausdruck, Gebärden,
Körperausdruck. Die Körpersprache ist oft ehrlicher und authentischer als das gesprochene Wort.
Was passiert, wenn wir auf der Bühne ohne Worte zur „Tat“
schreiten, wenn innere Bewegung, Gefühle, Emotionen und Wünsche ihren Ausdruck finden? In diesem AK werden wir die Sprache des Körpers entdecken, Ausdruck, Mimik und Gestik schulen, um sie im Spiel auf der Bühne auszuprobieren. Dazu gehören: bewusste und präzise Bewegung, Erweiterung der Wahrnehmungsfähigkeit und Spieltechnik - eine grundlegende Voraussetzung für alle, die Theater spielen wollen.
Bitte bewegungsbequeme schwarze Kleidung, Socken oder Gymnastikschuhe und eine Wolldecke mitbringen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.


 

Leitung:
Clemens Schaub

AK 2
Regie


Ernsthaft das Komische ermitteln
Die Regie hat die Werkdeutung über das Stück, die künstlerische Gesamtleitung inne. Mit dem Blick von außen wird mit den beteiligten Akteuren das Stück erarbeitet.
Die Bühne wird zum Tat-Ort und der Regisseur ist derjenige,
der die Fäden in der Hand hält, Motive herausarbeitet und
ermittelt, wer welche Verantwortung tragen soll und kann.
Wie dies umgesetzt werden kann und was die Regie beachten
soll, ist in diesem Workshop Thema. Mit dem Schwerpunkt
Komik wird untersucht, wie Regie in diesem Genre
gelingen kann. Wie funktioniert Komik? Kleine Spielszenen
von Loriot, H. Ehrhardt, K. Valentin u. a. werden gegen den
Strich gebürstet und ungewohnt in Szene gesetzt.
Wer Texte dieser oder anderer Autoren umsetzen möchte,
kann sie gerne mitbringen.

 

 
Leitung:
Bob Ziegenbalg

AK 3
Improtheater


Der Szene auf der Spur – Bühnenkrimis aus dem Stegreif

Egal in welchem Medium sie erzählt werden – Kriminalgeschichten
sind eines der beliebtesten Genres überhaupt.
In diesem Workshop nähern wir uns dem Phänomen Bühnenkrimi
mit den Mitteln des Improvisationstheaters.
Das bedeutet: die Spieler selbst wissen beim Betreten der Bühne

auch nicht viel mehr als ein zu einem mysteriösen Tatort gerufener Detektiv. Erst beim Spielen finden sie gemeinsam und so gut wie zeitgleich mit dem Publikum heraus, was da eigentlich gespielt wird.
Und das auch noch auf eine mörderisch spannende und höchst amüsante Weise.
Ein Workshop für Krimifans und alle, die schon immer einmal als Schauspieler auf einer Bühne stehen wollten und auf ganz spielerische Weise etwas für Selbstbewusstsein, Spontaneität und Schlagfertigkeit tun wollen.

 

 

 

Leitung:

Anja Balzer

Philipp Regener

AK 4
Bühnenbau


Ein kleines POP-Theater
Kunstfigur und freie szenische Aktion zum Thema „trash
und crash“ – bildende Kunst trifft Theater.
Der Ablauf: Die Teilnehmer/innen entwerfen freie Figuren
in Collagetechnik aus Bild-/Formfragmenten unserer schönen
Konsumwelt. Je eine der Collagen wird großformatig
dreidimensional realisiert: Formteile, aus Textil oder Karton
werden auf alten Kleidungsstücken fixiert (Drähte, Nadel
und Faden...). Der Akteur, der sich mit diesen Großformen
bekleidet, wird zur „Großmarionette“ und kann diese mit
seinem eigenen Körper führen. In einer kurzen Textmontage
trivialen Sprachmaterials und Stücken „großer Literatur“
werden die bildhaft-szenischen Möglichkeiten der
entstandenen Einzelformen und deren Kombinatorik im
Zusammenspiel erprobt: Tat – Wort – Bühne


 

 
Leitung:
Siegfried Albrecht

 

AK 5

Stimme und

Gesang



Die Stimme - ein Krimi?

Die Stimme - ein Krimi? Und was für einer! Auf Spurensuche
nach neuen Tatorten.
Durch die unglaublichsten Entdeckungen und verblüffendsten
Motive enthüllt die Stimme mit all ihren Klangfarben,
Höhen und Tiefen den Tatverlauf. Bei vollem
Stimmeinsatz und allen möglichen und unmöglichen
emotionalen Zuständen entwickeln wir gemeinsam ein
Hörstück das sich sehen lässt.



 

 
Leitung:
Andrea Haupt

AK 6
Rhythmus


Ohne Rhythmus ist nichts - nichts ist ohne Rhythmus
Dieser Arbeitskreis ist im Namen des Rhythmus unterwegs.
Mit Hilfe von Sprache, Bodypercussion, Micro-Stomp und geheimnisvollen Instrumenten werden wir für musikalische und szenische Ordnung sorgen. Wir bringen Rhythmusschwierigkeiten zur Strecke und das Festzelt-Mitklatschen hinter Gitter. Zur Verstärkung rufen wir zur Not die Rhythmuspolizei und feuern Synkopen aus unseren schärfsten Waffen - den Trommeln und Percussion-Instrumenten.
Zum Schluss bringen wir die Suche nach Dr. Beat auf die Bühne und fesseln das Publikum mit einer rhythmischmusikalischen
Hochspannungs-Revue.
Ein Workshop rund um Rhythmus und Percussion und ihren möglichen Einsatz auf der Bühne.


 

 

 
Leitung:
Oliver Giefers

AK 7
für Jugendliche

ab 13 Jahren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AK 8
für Kinder

ab 7 Jahren

 

 

 















Kinderbetreuung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Referentinnen und Referenten


 

 

 


Straßentheater

Tatort Bühne oder die Bühne als Tatort? Bühne kann an
allen Orten sein - Taten können überall stattfinden. Der
„Tatort“ ist also als Ort des Geschehens, Aktion, Handlung,
Tätigkeit, Interaktion und Tun zu verstehen.
Was wo geschieht erarbeiten wir mit euren Ideen, eurer
Kreativität und Fantasie gemeinsam. Wir werden Figuren,
Typen und/oder Gestalten entwickeln und in diversen
Genres in Szene setzen.
Dazu bringt bitte 3 – 4 Klamotten mit, die auch untereinander
getauscht werden können, also z. B. Pullover, Hut, Mütze,

Schal, Weste, Hemd, Hose, Schuhe, gerne darf es auch ein

bisschen schräg sein. – Ich freue mich auf euch.

 


 

 


Vor Ort zur Tat - die roten Nasen kommen
Da schau. Ich hab sie mitten im Gesicht.
Die rote Nase.
Weiß gar nicht wie‘s geschehen ist!
Hab sie einfach mal so aufgesetzt und
plötzlich passieren komische Dinge.
... Denn meine Welt ist verdreht und deswegen genau richtig.
Wir machen uns auf die Suche nach den Clowns … Ich
wette, ihr habt alle einen. Wir wecken sie auf und lassen
uns von ihren Geschichten überraschen.
Natürlich kannst du auch etwas zum Verkleiden mitbringen.
Schau mal in die Schränke zuhause und suche nach
komischen alten Kleidern, bunten Sachen, Krawatten, Hosenträgern, verrückten Socken oder Hüten. Zum Clownsein
braucht man nichts Neues oder Fertiges - nur Fantasie.


 

 

 Für unter 7-Jährige gibt es parallel zu den Workshops ein
qualifiziertes Angebot der Kinderbetreuung. Dabei werden
die Kinder nicht nur im Haus Raum für Spiel und Spaß
haben, sondern auch den Sportplatz des Bildungshauses
und die attraktiven Spielplätze in der näheren Umgebung
erkunden.






Siegfried Albrecht
, Stuttgart    
Freischaffender Künstler im Bereich bildende Kunst und Theater. Unterrichtet in der Gestaltungslehre an der Universität Stuttgart.

 

Anja Balzer, Herne

Improvisationstheaterspielerin, Schauspielerin,
Moderatorin, Schauspieltrainerin, Klinikclown
und Gründungsmitglied von Improzess (Berlin).
www.hottenlotten.de

Eva Bock, Dinslaken

Freischaffende Theaterpädagogin (BUT), Regisseurin
und künstlerische Leitung von „Kultur und Schule“-Projekten,

freien Produktionen und Clowntheater, Schauspielerin
für die tpw-Osnabrück (Prävention), Autorin.
www.evabock.de

 

Maja Borkowski, Mülheim

Erzieherin

 

Britta Diedrich, Hagen

Theaterpädagogin (BUT), langjährige Schauspielerfahrung im Amateurbereich, Leitung von Regieprojekten mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

 

Oliver Giefers, Köln

Gründer und Leiter von „Kölnpercussion“, der mobilen Schule für Rhythmus und Percussion; seit über 20 Jahren Fortbildungen, Workshops und Events zu den Themen Rhythmus, Percussion, Rap, Stomp, Rhythmicals, Rhythm+Act, Bandcoaching und vielem mehr.
www.cultural-corner.de - www.kölnpercussion.de

Andrea Haupt, Stuttgart

Studium Musik- und Theaterpädagogik an der HdK Berlin, Ausbildung Feldenkrais, Lehrtätigkeit an der Stuttgarter Musikschule und Opernschule Mannheim.
www.buehnentraining.de

Philipp Regener, Herne
Improvisationstheaterspieler, Klinikclown, Schauspieler, Autor und Dramaturg.
www.hottenlotten.de

 

Stefanie Rippin, Oberhausen

Erzieherin, langjährige Tätigkeit in der
offenen und verbandlichen Jugendarbeit. Dozentin für
Kinderkompetenzkurse.

Bob Ziegenbalg, Saarbrücken    
Seit 1987 beim saarländischen Kinder- und Jugendtheater „Überzwerg“ als Schauspieler, künstlerischer Leiter und Regisseur. Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen und Instituten für Theater und Kabarett.

www.ueberzwerg.de

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Leitung:
Britta Diedrich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leitung:
Eva Bock
Stefanie Rippin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Maja Borkowski

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FORUM 2013: Rastatt 02. - 07. April
FORUM 2013: Rastatt 02. - 07. April

AK 1
Figurentheater

 

 

Dosendrache und Flaschenkönig
- ein Figurentheaterprojekt

Fantasievolle Figuren aus Recycling- und Abfallmaterialien führen in kurzer Zeit mit einfachen Mitteln zu einer effektvollen Aufführung. Aus Plastikflaschen, Dosen, Noppenfolien, Stoffresten etc. fertigen wir lustige Stab- und Tischfiguren. Wir üben das Spiel mit ihnen, auf offener Bühne oder verdeckt hinter einem Paravent. Auch die Inszenierung kurzer Theaterszenen steht auf dem Programm, mit und ohne Sprache, pantomimisch oder mit Musik.  Als Vorlage dienen heitere oder ernste Balladen, Gedichte, Kurzgeschichten, Märchen oder Mythen.
Neben Tipps und Tricks aus langjähriger Theaterpraxis bietet der Kurs auch viele Anregungen und Ideen für Anfänger, Fortgeschrittene und alle, die den Bau und  das Spiel mit Figuren für sich, in Schulen oder anderen Einrichtungen  entdecken möchten.
(Materialliste bei Anmeldung, Materialkosten je nach Verbrauch 5-10 €).



 

Leitung:
Gregor Schwank

AK 2
Szenische Werkstatt



Franz Kafka „Die Verwandlung“
Wir werden in diesem Arbeitskreis versuchen, Franz Kafkas Erzählung in eine Sequenz szenischer Fragmente umzusetzen. Dabei streifen wir verschiedene Bereiche von Theaterarbeit:
•    den Umgang mit der Sprache: wie kann ich einen Prosatext mit wenig direkter Rede szenisch umsetzen?
•    das Problem der Interpretation und der Idee als Arbeitshypothese: was interessiert mich an einem 100 Jahre alten Text? Welche Bilder/Assoziationen habe ich beim Lesen der Erzählung? Wie können solche Vorstellungen zu szenischen Räumen werden?
•    das praktische Spiel: wie spiele ich ein Insekt? Wie erarbeite ich mir die Kunstfigur des Käfers?
Wer Lust hat, bei diesem AK mitzumachen, kann sich schon mal Utensilien zusammenstellen, die wir für die szenische Realisierung brauchen können. Der Text ist bei Fischer als Taschenbuch erschienen und sollte mitgebracht werden.

 

 
Leitung:
Siegfried Albrecht

AK 3
Erzählwerkstatt



Bei „Es war einmal“ muss es nicht bleiben ...

Von alters her und in allen Kulturen hat es sie gegeben: den Fabulatore, den orientalischen Geschichtenerzähler, den Märchenerzähler bis hin zum Seemann, der sein Garn spinnt. Sie erzählen Wahres und Unwahres. Allen gemeinsam ist die Lust am Fabulieren, am phantastischen und absurden Ausschmücken einer im Kern wahren Geschichte. In diesem Workshop geht es darum, die Figuren der Geschichten durch Sprechweise, Körperhaltungen und durch Einbeziehen kleinerer Gegenstände lebendig werden zu lassen und den Zuhörer zu fesseln.
Bringt bitte neue, alte und uralte Fotos aus eurer Familie mit, auch wenn ihr die Menschen darauf schon gar nicht mehr kennt.

 

 

Leitung:
Bob Ziegenbalg

AK 4
Bühnenkampf



… und „action“!!! - Der Kampf mit dem Requisit

Jede „action“ auf der Bühne besteht aus zwei Elementen: Aktion und Reaktion. Erst das perfekte Zusammenspiel dieser beiden Elemente gekoppelt mit exaktem Timing und guter Körperlichkeit adelt die gewöhnliche Handlung zur „action“.
Kämpfe mit Requisiten können in der szenischen Darstellung klassisch ausgefochten werden, aber auch als Kampf mit der Tücke des Objekts inszeniert werden. Vom actionbetonten Kampf bis zum Slapstick ist es nicht weit, wie uns bekannte Meister der Genres von Jackie Chan bis Laurel & Hardy oft vorgeführt haben.  Beiden Extremen wollen wir uns in diesem Workshop widmen.
Mitzubringen sind ungewöhnliche Requisiten, Neugier, um sich auf ungewöhnliche Bedeutungen und Begegnungen mit diesen und anderen Requisiten einzulassen, Lust auf die Entdeckung der eigenen körperlichen Fähigkeiten und Spielfreude.


 
Leitung:
Oliver Sproll

AK 5
Kabarett
ab  18 Jahren



Pleiten, Pech und Pommes

Bankenpleiten, Eurokrise und Beziehungsdrama. Ob privat, gesellschaftlich oder neurotisch – wir stecken in der Krise und zwar bis zum Hals. Da hilft nur eine gehörige Portion Galgen-humor, Selbstironie und Slapstick. Kurzum: Kabarett vom Feinsten.
Eine Woche lang erproben wir das Humorhandwerk und schärfen unseren bösen Blick. Wir texten und schreiben, improvisieren, erschaffen Figuren und Typen und lassen uns von unseren eigenen Pointen überraschen. Bitte Schreibzeug, schwarze Kleidung und Trainingssachen mitbringen. Dazu einen Gegenstand, der für Dich „Krise“ symbolisiert.



 

 
Leitung:
Kordula Völker

AK 6
für Jugendliche
ab 13 Jahren


UTOPIA - disconnected from reality
history: Thomas Morus veröffentlicht 1516 den Roman „Utopia“.
Er beschreibt darin die ideale Gesellschaft in der Zukunft: Vorstellungen, Ideengespinste, Utopien,  ...
reality: Wir wollen eine utopische Szenerie irgendwann in der Zukunft entwerfen. Wie soll die ideale Gesellschaft, die Menschen, das Miteinander, die Kleidung, die Bauten aussehen? Was sind eure Wunschbilder, eure Vorstellungen?
experience&performance: Gefragt sind dabei natürlich jede Menge Visionen, realistische und absurde Ideen, aber auch Musik, eigene Texte, Bilder ... Daraus werden wir ein eigenes Stück entwickeln, die Spielszenen mit Fantasie und Können schmücken, um das Ergebnis am Schluss gut auf der Bühne zu präsentieren. Auf jeden Fall werden wir viel mit Bewegung, Stimme und Musik arbeiten.
stuff&material: Bringt mit, was euch zu dem Thema einfällt. Das kann von (Ver-)kleidung über Musik, Bühnenbild-Accessoires, Farbe bis hin zu eigenen Geschichten gehen. Außerdem bequeme Kleidung und ein weißes T-Shirt.
Wir sehen uns in der Zukunft ...

 

 
Leitung:
Christiane Ohletz-Koszuszeck

 

 

AK 8
für Kinder

 

 

 

















Die Referentinnen und Referenten


 

 

 


 



Das Geheimnis der dunkelroten Tasche

Guckt mal, vor eurer Haustür steht eine einsame, dunkelrote Tasche. Irgendjemand wird sie vermutlich stehen gelassen haben und sie sicher gleich wieder mitnehmen. Doch dann steht sie auch drei Tage später immer noch da. Niemand scheint sie zu vermissen. Also nehmt ihr sie mit in eure Wohnung. Eure Neugierde ist groß, ihr öffnet sie und ...
Hinter jedem Fundstück steckt immer eine Geschichte. Wie ist die fremde Tasche vor die Tür gekommen? Warum vermisst sie niemand? Habt Ihr eine Idee? Dann erzählt sie uns, den anderen Kindern, Felix und Angelina, beim
FORUM spiel & theater. Denn wir sind Meister im Geschichten erzählen und spielen!
Natürlich kannst Du auch ein anderes geheimnisvolles Fundstück mitbringen. Und Kleider mit denen Du Dich kostümieren willst. Aber vor allem bring DICH mit – wir freuen uns auf Dich!







S
iegfried Albrecht
, Stuttgart    
Freischaffender Künstler im Bereich bildende Kunst und Theater. Unterrichtet in der Gestaltungslehre an der Universität Stuttgart.

Felix Beck
, Stuttgart        
Ausbildung zum Theaterpädagogen und Schauspieler in Zürich (Hochschule für Theater). Freischaffender Theaterpädagoge, Schauspieler und Regisseur. Vater von zwei Kindern.

Angelina Haug
, Stuttgart    
Ausbildung zur Theaterpädagogin in Ulm (Akademie für darstellende Künste), Studium der Puppenspielkunst (Hochschule „Ernst Busch“, Berlin), freischaffende Kursleiterin für Theater- und Rhetorikkurse, Puppenspielerin.

Christiane Ohletz-Koszuszeck, Bühl
Diplom-Sportlehrerin mit Schwerpunkt Bewegungstheater und Tanz. Leitung von Fortbildungen in Bewegungs- und Tanztheater für Multiplikatoren.

Gregor Schwank
, Freiburg    
Figurenspieler, ehemaliger Mitarbeiter der „Augsburger Puppenkiste“, Tourneen, Gastspiele und Theaterprojekte im In- und Ausland.  www.figurentheater-freiburg.de

Oliver Sproll
, Essen    
Schauspieler, Mime, Regisseur. Ausbildung in Pantomime (Folkwang-Hochschule Essen). Ausgezeichnet mit dem Folkwangpreis und dem Preis für besonders gute Lehre. Freie Produktionen, Theater-Engagements,  Leiter von Theater-Seminaren, Lehrer für Alexander-Technik. www.oliver-sproll.de

Kordula Völker
, Dinslaken    
Freiberufliche Humorarbeiterin seit 20 Jahren, Kabarettistin, Liedermacherin, Regisseurin, Diplom-Theaterpädagogin.  www.voelker-kabarett.de

Bob Ziegenbalg
, Saarbrücken    
Seit 1987 beim saarländischen Kinder- und Jugendtheater „Überzwerg“ als Schauspieler, künstlerischer Leiter und Regisseur. Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen und Instituten für Theater und Kabarett.  www.ueberzwerg.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Leitung:
Ramona Heintz

FORUM 2012: Rastatt 10. - 15. April
FORUM 2012: Rastatt 10. - 15. April

AK 1
Theater
mit Masken

 

 

Kann die Maske lügen ...
oder hat sie nur gelächelt

Maskenspiel eröffnet dem Spieler die Möglichkeit, im Schutz der Maske die Welt aus ganz anderen Augen zu betrachten und zu erleben. In Verbindung von Körper und Spiel beschäftigt sich das Seminar mit Grundlagen des Maskenspiels. Es erkundet den Bereich von neutraler Maske und Charakter-Maske. Im Mittelpunkt stehen körperlicher Ausdruck und szenische Improvisation.  

Mit warmen Socken und bequemer Kleidung steht das Seminar für alle Generationen über 18 offen.

 

Leitung:
Oliver Sproll

AK 2
Theater machen


Alter spielt keine Rolle

Alter und Kreativität schließen sich nicht aus. Theater spielen bietet eine hervorragende Möglichkeit, die eigene Person für sich und im Zusammenspiel mit anderen neu zu erleben. Die Spieler/innen erleben, dass sie in jedem Alter in der Lage sind, sich selbst zu verändern, nicht gelebte Seiten an sich zu entdecken und auch öffentlich zu zeigen. Es gibt keine Idee, die nicht verrückt genug ist, ausprobiert zu werden.
In diesem Workshop wollen wir nicht nur die persönlichen Darstellungsmöglichkeiten verbessern, sondern auch lernen, die eigenen Fähigkeiten und Lebenserfahrung im Ensemble als reife Leistung zu präsentieren. So bildet „altes Eisen" eine Brücke zwischen den Generationen.

 
Leitung:
Bob Ziegenbalg

AK 3
Tanztheater


FreiRaum entdeckt!


Die Entwicklung der tänzerischen Ausdruckskraft und der Fähigkeit Bewegungs- und Gestaltungsideen kreativ umzusetzen, sind die Ziele dieses Workshops. Das Thema „Raum“ wird einen Schwerpunkt bilden. Übungen zur Darstellung und Techniken zur Schulung der Körperhaltung und der Ausdrucksfähigkeit werden dabei unterstützend eingesetzt. Über die Umsetzung von Themen, Musik oder Texten werden wir Szenen entwickeln und dann, nach einer Phase der Choreographie und Verfeinerung, unter dem Titel „Freiraum entdeckt!“ präsentieren. Die Elemente aus dem Tanztheater können in vielerlei Form in die pädagogische Bewegungsarbeit integriert werden. 

Mitzubringen sind tanzfreudige Kleidung und natürlich Freude an der Bewegung.

 

Leitung:
Christiane Ohletz

AK 4
Sprechen


KlangRaum – RaumKlang
Mit der Stimme nach Innen und Außen


Wir entdecken die eigenen Körperräume für unsere Stimme, experimentieren mit ihr, loten sie aus, fordern sie heraus und lauschen ihr nach an ungewohnten Orten, Plätzen und sakralen Räumen. Dort entfaltet sich die Stimme mit besonderer Resonanz, und so bekommen spirituelle Texte u.a. allein und im Chor, gesungen und gesprochen ihren eigenen Klang.

 
Leitung:
Andrea Haupt

AK 5
Musiktheater


Theatralisches Singen


Freigeräumt von allen Hemmungen und frei geträumt in alle Stimmungen wollen wir unserer Sing-Stimme Freiraum schaffen und sie für die Bühne aufpolieren. Wir füllen diesen Freiraum mit unseren Ideen und einem Haufen schrägen und geraden, akkuraten, schrillen, leisen und lauten Tönen. Wir setzen uns und unsere Töne in Szene und finden Zwischentöne, die nur mit Musik so schön klingen. Mach mit, sing und spiel mit deiner Stimme! Wir bringen eine Auswahl unterschiedlichster Musikstücke mit und freuen uns, wenn Ihr neben bequemer Kleidung und Spaß an der Stimme auch selbst ein paar Noten im Gepäck habt.

 
Leitung:
Susanne Betz
Natalia Freund

AK 6
für Jugendliche
ab 13 Jahren


Rap @ Rhythm @ Acting

Table-Dances, Tastatur-Partituren und Maus-Grooves sind nur einige Elemente, mit denen wir auf der Bühne einen ganz neuen, spaßigen, ernsten und vor allem klangvollen Blick auf das „World Wide Web" werfen. Spielen mit Rhythmus auf allem, was da ist – von Bodypercussion bis Mini-Hardware-Stomp. Eintauchen in die Welt des Raps: Songs selber schreiben und singen, Grooves und Beats dazu arrangieren. Am Ende steht eine Performance, die ganz neue Antworten gibt auf die Frage: was machen wir eigentlich mit unserem „Free (Web) Space"...?

Raum frei für Rhythmus, Rap und Spiel!

 

 

 
Leitung:
Oliver Giefers

AK 7
für Kinder


Kinder an die Macht


Hast Du Dich schon mal gefragt wie (D)eine Welt ohne Erwachsene aussehen würde? Endlich mal so lange aufbleiben wie Du möchtest, nur das tun, worauf Du Lust hast, jeden Tag Burger und Pizza essen, bis spät in die Nacht Playstation zocken, morgens so lange im Bett bleiben bis Du richtig wach bist, bei minus drei Grad Hitzefrei ausrufen und und und... Wie sähe Deine Welt ohne die Großen aus? Im Workshop erlauben wir uns, eine Welt zu erobern wie wir sie uns in unseren kühnsten Träumen ausmalen: Wir erarbeiten gemeinsam Theaterszenen bei denen alles erlaubt ist, was Kindern Spaß macht und wovon sie träumen. Und in der Abschlussveranstaltung zeigen wir dann den Großen wie unsere perfekte Kinderwelt aussieht.

 

 

 

 
Leitung:
Kerstin Manz
Sandra Pöhler

FORUM 2011: Wiesbaden 26. April - 01. Mai
FORUM 2011: Wiesbaden 26. April - 01. Mai

AK 1
Technik


Licht und Beleuchtung - Beleuchtung  und Dramaturgie


Ohne Licht wäre das ganze Theater nur Hörspiel.
In diesem Workshop werden verschiedene Arten von Scheinwerfern und ihr Einsatz auf der Bühne vorgestellt.
Der dramaturgische Effekt von Licht und Schatten, Farbe und Stimmung soll erfahrbar werden. Gemeinsam erarbeiten wir Konzepte, in denen dem Licht eine besondere Bedeutung zukommt und gehen auch auf Vorschriften und Sicherheitsaspekte ein.
Vom Aufgang der Sonne bis zum Sonnen-untergang, von bläulicher Kühle bis zur rötlichen Wärme reichen die Möglichkeiten des Lichtes und weiter ... Schauen wir, was wir gemeinsam damit erleben!


Leitung:
Thomas Herok

 

AK 2
Kabarett

 


Komische Figuren im Kabarett -
Über Improvisation zur Kunstfigur

In diesem Seminar steht die Erarbeitung einer eigenen Theater-/Kabarett-/Comedy-Figur im Vordergrund. Der Einstieg erfolgt über Körperarbeit und Improvisationen zu ver-schiedenen Gangarten und Körperhaltungen. Über die schauspielerische Figurentwicklung kommt die passende Gestik und Mimik hinzu. Stimmexperimente und Sprachspiele runden diese ersten Schritte ab. Im Zusammenspiel der Figuren werden wir dann im weiteren spielerischen Verlauf Geschichten und kleine Spielszenen entwickeln.
Warming-up, Basistraining und Übungen zum richtigen Timing runden diese kreative Arbeit ab. Empfehlenswert ist dieses Seminar für alle, die Spaß an der Improvisation haben und Lust mitbringen, ohne vorgegebene Texte eigene Figuren und Ideen zu entwickeln.

 


Leitung:
Kordula Völker

AK 3
Pantomime


Pantomime - Magie der Stille

Pantomime ist eine leise Kunst, ein Sprechen ohne Worte, denn jede innere Bewegung, Emotionen, Wünsche, Gefühle drücken sich durch den Körper aus.
In diesem Workshop werden wir die Sprache des Körpers entdecken, Ausdruck, Mimik und Gestik und für das Spiel auf der Bühne ausprobieren. Dabei geht es um bewusste und präzise Bewegung, Erweiterung der Wahr-nehmungsfähigkeit und Spieltechnik, eine grundlegende Voraussetzung für alle, die Theater spielen wollen. Offene Sinne und ein waches Auge für die Körpersprache können auch Gespräche und Begegnungen im Alltag erleichtern und zu einem freieren und direkteren Zugang zueinander führen.


Leitung:
Clemens Schaub

AK 5
Theater machen


Für welches Publikum spiele ich?

Man kann Shakespeare für das Shakespeare-begeisterte Publikum spielen. Oder aber für Leute, die Shakespeare noch nicht kennen. Oder für Kinder, für bildungsferne Jugendliche, für Senioren....
Aber wie? Und was muss ich dann anders machen? Bei der Suche nach Antworten beschäftigen uns folgende Fragen:
- Wer ist mein Publikum?
- Wie alt ist mein Publikum?
- Welche Geschichte erzähle ich?
- Welches Stück spiele ich?
- Welche Form wähle ich?
- Welcher Spielort ist richtig?
- Weshalb will ich diese Geschichte erzählen?
Anhand ausgewählter Szenen werden wir spielerische und dramaturgische Möglichkeiten kennenlernen, um ein Theaterstück einer vielleicht noch ungewohnten Zielgruppe näher zu bringen.


Leitung:
Bob Ziegenbalg

AK 7
für Kinder
7-12 Jahre
 

 

 

 

 

 

 

AK 8
für Jugendliche


Rollenwechsel

Theaterworkshop für alle, die Lust am Ausprobieren haben und die sich gerne in anderen Rollen erleben wollen.
Mit Euren Ideen und viel Fantasie werden wir in verschiedene Rollen schlüpfen und schließlich aus der Begegnung dieser unterschiedlichen Typen kleine Szenen erarbeiten.

 

 

Theaterspiel vor und hinter der Kamera

Videotechnik ist Fluch und Segen zugleich. Einerseits bietet sich beim Spiel vor der Kamera die Chance Fehler zu machen, von denen das Publikum niemals etwas erfährt. Andererseits sind verschiedene technische Hürden zu nehmen.
Dieser Workshop bietet einen grundlegenden Einblick in den Umgang mit dem Medium Video und dessen Handhabbarkeit.
Zentral werden der praktische Umgang mit Kamera und Schnittcomputer zur Umsetzung des Spiels hin zum Film, sowie die Liveauf-zeichnung von Theaterstücken einstudiert.
Vorkenntnisse und Technik sind hierfür nicht von nöten. Ein eigener Laptop oder Computer, der zum Üben des Filmschnittes verwendet wird, kann sehr gerne mitgebracht werden.


Leitung:
Carmen Weißflog
Regina Peters








Leitung:
Christian Gottas

 

 

 

 


 

FORUM 2010: Rastatt 06. - 11. April
FORUM 2010: Rastatt 06. - 11. April
AK 1 Rhythmus

Voll daneben - auf den Punkt -
Spielen Mit Rhythmus und Synchronisation

Ohne Rhythmus ist nichts -
nichts ist ohne Rhythmus.
Synchronisation und Rhythmik sind wichtige Bestandteile, durch die Musik, Schauspiel, Tanz und letztlich der Alltag ihren besonderen Ausdruck finden.
Mit Körper, Stimme, Instrumenten, mit Sprache, Bewegung und Percussion werden wir die Gesetze und Geheimnisse von Rhythmus und Synchronisation aufdecken und mit ihnen spielen.
Mit einer Portion Kreativität, einigen Prisen Experimentierfreudigkeit und natürlich reichlich Spaß entsteht schließlich ein wundervolles und einzigartiges neues Spielfeld auf der Bühne: Synchronisationstheater.

Leitung:
Oliver Giefers

AK 4 Bühnen-
Kampf

Let's get ready to rumble!
Mit Worten beginnt, was nicht selten in einer handfesten Auseinandersetzung endet. Was wir alle mehr oder weniger aus dem Leben kennen, ist auf der Bühne eine echte Herausforderung: Wir müssen unserem Bühnenpartner glaubhaft an den Kragen, ohne ihn zu gefährden.
In diesem Workshop lernen wir Aufbau, Techniken und grundlegende Prinzipien für den waffenlosen Kampf auf der Bühne.
Ergänzt wird der Workshop durch Grundregeln und -techniken des "Szenischen Fechtens" - dem Höhepunkt eines Kampfes auf der Bühne. Hier lernt der Schauspieler Kampf- und Fechttechniken, welche für die Bühne so abgewandelt wurden, dass sie ein Höchstmaß an Realitätsnähe und Spannung besitzen, ohne dass die Sicherheit der Beteiligten gefährdet wird. Der Schauspieler bekommt hierbei ein Gefühl für Raum, Rhythmus, Körperkoordination und Dynamik.

Leitung:
Christian Bott

AK 5 Theater-Typen

Böser Cowboy - schwarzer Hut
Klischees, Stereotypen, Chargen wie sie z.B. im klassischen Western oder im Mantel-und-Degen-Film vorkommen, stehen im Mittelpunkt dieses Kurses.
Wie legt man eine Charge an? Welche gängigen Klischees geben für den Schauspieler gutes „Bühnenfutter“ ab? Mit welchen Mitteln und Möglichkeiten kann man die Figur als 100% wieder erkennbaren Typ setzen?
Vom Totengräber bei Hamlet über den klassischen Westernhelden bis hin zum Erzschurken wird an verschiedenen Figuren aus verschiedenen (Film-)Genres gearbeitet.
Für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet!

Leitung:
Bob Ziegenbalg

AK 6 Sprache
 

Sprechen und gehört werden 
In diesem Arbeitskreis steht das "Chorische Sprechen" im Mittelpunkt. Wir sprechen mit dem ganzen Körper und erleben Sprache in Klang, Rhythmus und Puls.
Wir arbeiten u.a. am Stimmvolumen, an der Artikulation und spielen mit der Magie von Worten.
Aus vorgegebenen und selbstentworfenen Texten entstehen in Übungen und Improvisationen Sprach- und Sprechsequenzen, die sich hören lassen!
Bitte Experimentierfreude und eine Decke mitbringen.

Leitung:
Andrea Haupt

AK 7 für Kinder
7-12 Jahre

Elf freunde müsst ihr sein ...
… sagte der Fußball-Bundestrainer Sepp Herberger einmal zu seinen Spielern.
Wie das Fußballspielen ist auch das Theater-spielen ein ausgesprochener Mannschaftssport. Unser „Spielfeld“ ist dabei die Bühne. Sie ist der Ort, an dem sich jeder in verschiedenen Rollen und Situationen ausprobieren kann. Doch erst wenn das „Zuspiel“ klappt, entsteht aus den vielen Einzelaktionen ein spannender Spiel-verlauf, den die Zuschauer gerne mitverfolgen. Wie der Trainer auf seine Fußballer, so ist der Regisseur auf die Schauspieler angewiesen, um das Spiel in Schwung zu bringen. Eine gute „Theater-Mannschaft“ muss vor allem drei Eigenschaften haben: die Lust Neues auszu-probieren, sich aufeinander einzulassen, und dazu eine gute Portion Durchhaltevermögen.
Also ran an den Ball und rauf auf die Bühne, auch wenn es mehr als elf SpielerInnen werden. Als Mannschaftstrikot schwarze Kleidung mitbringen.

Leitung:
Elke Kremer
Dorothee Jordan

AK 8 für Jugendliche

CASTING-WAHNSINN:
Folgendes Szenario kennen wir alle: in der Flimmerkiste bemühen sich junge Leute, ihr Talent zu beweisen. Sie träumen, kämpfen, geben alles, stellen sich zur Schau wenn es verlangt wird. Am Ende scheitern sie oder gewinnen. Die Rede ist von Casting-Shows.
Doch woher kommt eigentlich diese Sehnsucht, „berühmt“ zu sein? Warum wagen sich Leute wie du und ich in ein Feld, in dem alles Private öffentlich gemacht wird? Und was reizt uns daran als Zuschauer? Neben Schauspiel-, Stimm- und Bewegungstraining wollen wir diesen Fragen auf den Grund gehen. Über szenische Improvisation und kreativem Schreiben entwickeln wir Figuren und werden heitere, ernste, traurige und berührende Szenen rund um das Thema „Casting“ finden, proben, inszenieren und aufführen – und zwar öffentlich! Bitte bewegungsfreundliche Kleidung mitbringen.

Leitung: Melanie Meier

FORUM 2009: Wiesbaden 14. - 19. April
FORUM 2009: Wiesbaden 14. - 19. April
AK 1 Puppenbau
 

Fantastische Marionetten
Kobolde, Paradiesvögel, Drachen, Todesengel, Zyklopen, Außerirdische und andere Mischwesen eignen sich besonders zur Umsetzung als fantasievolle Figuren. Durch das Spiel mit Formen und Farben sollen möglichst skurrile, groteske, (alb)traumhafte Gestalten entstehen.
Im Vordergrund des Kurses steht der Bau einer größeren, aufwändig gestalteten, professionell spielbaren Fadenmarionette (45-80 cm). Neben Tipps und Tricks zu Proportionen, Entwurf und plastischer Gestaltung werden auch Anregungen zu Accessoires und Kostüm vermittelt. Eine Einführung in das Spiel rundet den Kurs ab.
Materialkosten je nach Verbrauch ca. 15 - 20 € werden direkt mit dem Kursleiter abgerechnet. Die TeilnehmerInnen erhalten nach der Anmeldung eine Liste mit Materialien, die sie selber mitbringen sollten.
Für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Leitung:
Gregor Schwank

AK 2 Tango-
Tanz-
Theater

Teatro Tango
Buenos Aires – im Hafen – Nebel über dem Wasser – ein Tanz auf der Straße. Die Wurzeln des Tangos liegen in der Sehnsucht nach der Heimat in Europa, in Afrika, nach der Familie, der Liebsten in der Ferne. Und in der Melancholie, die Leiden schafft.
Grundlage sind unsere Assoziationen zu klassischer und moderner Tangomusik und zur Atmosphäre und den Geschichten rund um den Tango. Wir spielen mit charakteristischen Rhythmen, Bewegungen und Emotionen und entwickeln sinnliche, vielleicht komische, jedenfalls emotionale Tanz-Theater-Szenen.
Der Workshop ist kein Tanzkurs, aber er vermittelt Grundlagen des Tangotanzens.

Leitung:
Gabriela Muntenbruch

AK 3 Musik-
Theater
Das Theater mit der Musik 
Musik ist deine Stimme - ob sie stimmt oder nicht. Ob sie gefällt oder fällt. Musik ist Leben, sie schafft Atmosphäre und verbindet. Stimme kann schwingen und swingen. Sie kann spotten und hotten. Und sie kann schmusen und blues’n.
Wir schaffen gemeinsam eine gute Atmosphäre für die Stimme und wollen die Lust am Singen spüren. Wir wollen all unsere Stimmfarben ausprobieren und erfahren was es heißt auf der Bühne nicht nur zu sprechen!
Gib deiner Stimme auf der Bühne Raum mit Volksliedern, Raps, Oper, Singspiel, Schlager, Chanson, mit Bewegung, getanzt, in Szene gesetzt, erlebt, dargeboten, präsentiert, ernsthaft, und komödiantisch ... eben in jener eigenen Art, die nur Theater ermöglicht.
Sängerische Voraussetzungen sind nicht notwendig, sondern könnten vielleicht eher im Weg stehen.

Leitung: Susanne Betz,
Margret Augst

AK 4 Clown-
Theater

Entdecke den Clown in Dir
Er liebt die Scheinwerfer, das Publikum, den Applaus und freut sich unendlich darauf, die Bühne betreten zu dürfen. Seine sehr spezielle Logik entsteht durch unbestechliche Naivität, großes Erleben und dass er es immer viel zu gut machen möchte. Hier liegen die Ursachen für sein ständiges Scheitern, was ihn aber noch lange nicht davon abhält, immer wieder auf die Bühne zu kommen.
Der Workshop vermittelt spielerische Grundlagen und nähert sich durch Improvisation und körperlichem Spiel dem Wesen des Clowns. Wir entdecken seine Welt und erleben die Welt aus der Perspektive eines Clowns.
Mitzubringen sind Klamotten von bunt bis nicht bunt, Hüte, die passen oder auch nicht, Schuhe, für dessen Größe sich niemand interessiert und drei einfache Requisiten und Instrumente.

Leitung:
Oliver Sproll

AK 5 Kurzfilm/
Trickfilm
Das Spiel vor und mit der Kamera
Die modernen audiovisuellen Medien nehmen einen immer größeren Raum in unserem Alltag und insbesondere in der Freizeitgestaltung ein. Hierbei wird meist nur rezipiert, nicht aber einmal die Perspektive vom passiven Konsumenten zum aktiven Produzenten gewechselt.
Dieser Workshop bietet einen grundlegenden Einblick in den Umgang mit dem Medium Video und dessen Handhabbarkeit. Neben filmischen Mitteln und Grundlagen der Bildsprache werden der praktische Umgang mit Kamera und Schnitt-computer eingeübt und Möglichkeiten der Umsetzung einstudiert.
Vorkenntnisse und Technik sind hierfür nicht vonnöten. Eigene Kameras oder Laptops, auf denen auch einfachste Digitalschnittprogramme wie Microsoft Movie Maker installiert sind, können aber gerne mitgebracht werden.

Leitung:
Christian Gottas

AK 6 Die Arbeit
an der Rolle

 

Ich hasse Dich auf immer und ewig 
Was für eine Textstelle. Gelernt ist sie schnell, aber wie spiele ich Hass, Eifersucht, Gier, Wut, Verzweiflung und grenzenlose Liebe?
Starke Gefühle auf der Bühne. Die Klassiker verlangen sie an allen Ecken und Enden.
Märchen leben im Wesentlichen von diesen Eigenschaften, dem Spannungsverhältnis der Charaktere, die im großen Theater auch für kleine Zuschauer immer glaubwürdig bleiben sollten.
Wir wollen gemeinsam in unserem Körper-gedächtnis graben und werden sicher so einiges hervorholen. Wenn auch das ein oder andere bis zur Abreise wieder eingepackt wird.
Komm mit auf den Weg, um mit viel Spaß und einer gehörigen Portion Spielfreude die Arbeit des Schauspielers an seiner Rolle kennen-zulernen. Klassiker von Shakespeare, wie "Othello" oder "Viel Lärm um Nichts", bieten gute Grundlagen für dein Gefühl auf der Bühne

Leitung:
Bob Ziegenbalg

AK 7 für Kinder
7-12 Jahre

Von starken und schwachen - von guten Helden
Wie fühlt es sich wohl an, ein Astronaut im Weltall oder ein Pirat auf seinem Schiff zu sein, oder eine Prinzessin auf ihrem Thron? Fühlen sie sich so richtig stark und mächtig? Und wie fühlt sich wohl der Gefangene auf dem Piratenschiff, oder der Astronaut, dessen Rakete nicht starten konnte, oder die Küchenmagd am Königshof? Vielleicht fühlen sie sich nicht so stark?
In dieser Woche wollen wir herausfinden, was einen richtig stark machen kann, auch wenn man nicht den Indianerhäuptling oder die Königin spielt. Wir freuen uns auf alle kleinen, großen, starken und schwachen Helden! Ihr könnt gerne schon verschiedene Kleidungsstücke, Hüte oder andere Gegenstände mitbringen, die Ihr für Eure Abenteuerreise brauchen könnt!

Leitung:
Angelina Haug
Felix Beck

AK 8 für Jugendliche

SPLEEN ...
Shräg is bjutifull - lache isch g’sund !

Willkommen beim Institut für ungewöhnliche Gangarten! Alles was woanders anders ist, ist hier normal. Wir sind so frei: "Shräg is bjutifull".
Ein bisschen spleenig geht es zu in diesem Workshop: Wir fallen in die verkehrte Gangart, sehen die Welt mit anderen Augen, treffen den falschen Ton, geraten aus dem Takt und fallen aus dem Rahmen ...
Wir geben Monty Python’s, Mr. Bean und Amy Winehouse die Ehre und experimentieren mit Bewegung und Sprache; dazu Slapstick, ein bisschen Artistik, viel Musik - so kreieren wir wunderbar schräge Szenen.

Leitung: Rochus Schneider

FORUM 2008: Rastatt 25. - 30. März
FORUM 2008: Rastatt 25. - 30. März
AK 1 Schwarzes Theater Spaß auch für Schüchterne
Sterne tauchen aus dem Dunkel auf, ein Zirkel tanzt Ballett und Puppen bewegen sich scheinbar selbstständig über die Bühne – solche Illusionen lassen sich im Schwarzen Theater mit einfachen Mitteln realisieren.
In Theorie und Praxis werden wir die Grundlagen und Möglichkeiten dieser Theatergattung kennenlernen. Schwerpunkte des Workshops werden die Besonderheiten der Regiearbeit, der schauspielerischen Arbeit und das Spiel mit Objekten sein. Als Abschluss erarbeiten wir eine kleine Abschlussproduktion.
Bitte mitbringen: schwarze Sportbekleidung und schwarze Schläppchen (oder dicke Socken), evtl. UV-leuchtende Utensilien, die man zum Spielen nutzen kann: Handschuhe, Schirme, Textilien etc.

Leitung:
Bedrich Hányš

AK 2 Bühnen-
Kampf
En garde! - Klingenspiel auf der Bühne
Der Kampf auf der Bühne erreicht seinen Höhepunkt in der Kunst des Fechtens. Werden die Klingen gezückt, steigt beim Zuschauer die Spannung schlagartig an - aber auch dessen Erwartung an die Schauspieler.
Eigens hierfür hat sich eine besondere Fecht-gattung entwickelt: Das Szenische Fechten (Theaterfechten). Hier lernt der Schauspieler Kampf- und Fechttechniken, die für die Bühne so abgewandelt wurden, dass sie ein Höchstmaß an Realität und Spannung besitzen, ohne dass die Gesundheit der Beteiligten gefährdet wird.
In diesem Workshop werden die Grundregeln und -techniken des Szenischen Fechtens vermittelt und in die Inszenierung einer kleinen Choreographie eingeführt. Der Schauspieler bekommt hierbei ein Gefühl für Raum und Rhythmus, Körperkoordination und Dynamik.

Leitung Christian Bott

AK 3 Sprechen &
Erzählen

 
Geschichtenwerkstatt
Geschichten sind bei Kindern wie Erwachsenen beliebt. Seien es ausgedachte oder erlebte, lustige, skurrile oder traurige. Ein Spiel, ein Lied – manchmal genügt ein Sprichwort, um eine Geschichte entstehen zu lassen.
Wie aus Inspiration oder einer Blitzidee eine Erzählung werden kann, werden wir in diesem Workshop erleben.
Das Geschichtenerzählen ist gleichzeitig ein ideales und lustvolles Mittel, die eigene Sprache und Ausdrucksfähigkeit zu fördern. Um möglichst viele Facetten der eigenen Sprechweise mobilisieren zu können, wird ein Schwerpunkt des Workshops sein, die Sprechwerkzeuge auf Trab zu bringen und den Zusammenhang von Körper, Atmung und Stimme zu erforschen.

Leitung:
Barbara M. König

AK 4 Kabarett 2x täglich gegen ohnMACHT und MITesser
Über Kalauer, Zoten und Treppenwitze lachen wir uns hinein ins Dickicht des Humors, ergeben uns mit Hingabe der Situationskomik, schlüpfen in ein Paar komischer Figuren und werden von gnadenlosen Pointen zur Rampensau gemacht.
Für JedeN gibt es einen Running Gag zum Mitnehmen und zwei Lacher zum Verschenken.
Das war die Theorie und dies ist die Praxis:
- Körperarbeit
- Kreativtraining
- Improvisationsübungen
- Schreibtechniken
Achja: Anspruch zu Hause lassen...
... und Bewegungssachen mitbringen.

Leitung:
Kordula Völker

AK 5

Tanz-
Theater

(ausgefallen)

"Macht mit ohne M = 8"
Von der Bewegungsstarre in den Bewegungsfluß

Aus der angeleiteten Improvisation werden die TeílnehmerInnen allein, zu zweit oder in der Gruppe zu diesem Thema Tanzszenen erar-beiten, diese anschliessend verfeinern und in Bühnenform bringen. Körperarbeit, Ausdrucks-schulung, die Umsetzung von Musik, Ideen und Gefühlen auf der Grundlage von tänzerischen Grundformen und die Rhythmisierung mit körper-eigenen Instrumenten werden Inhalte diese AKs sein. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf der Ausnutzung des Raumes liegen.
Wem Bewegung zu Musik Spaß macht und wer allein oder mit Anderen neue Ausdrucksmöglich-keiten seines Körpers über den Tanz entdecken möchte,ist zu diesem AK herzlich eingeladen.
Mitte mitbringen:
tanzfreudige Kleidung, möglichst eine schwarze Hose und ein weißes T-Shirt, wer mag: Musik zum Improvisieren.

Leitung:
Christiane Ohletz

AK 6 für Kinder Fantasie im Koffer - Ich wär so gern mal ... 
Beim Theater ist für Dich alles möglich! Du kannst Dich in eine andere Person, ein Tier oder in ein Zauberwesen verwandeln. Wir können in Windeseile von Ort zu Ort reisen, vom Dschungel auf den Mond oder bis an den Nordpol ... oder in eine andere Zeit, z.B. ins Mittelalter zu den Rittern und Prinzessinnen oder in die Zeit, als Piraten die Weltmeere unsicher machten!
In diesem Arbeitskreis könnt Ihr ausprobieren, wie es wäre, mal jemand anderes an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit zu sein. Bringt Eure Fantasie und Eure Lust dazu mit! Es wäre toll, wenn Ihr auch Dinge mitbringt, die Ihr für dieses Abenteuer brauchen könnt: Verschiedene Kleidungsstücke, Musik oder Gegenstände, die Eure Fantasie beflügeln. Auf ins Abenteuer!

Leitung:
Angelina Haug,
Felix Beck

AK 7 für Jugendliche Wer sonst, wenn nicht ich? -
MachtSpiele zum mitmachen.

Wer hier einsteigt, beschäftigt sich mit:
dabei sein ... vereinnahmen lassen ... mitlaufen ... engagiert sein ... oder etwas ablehnen ... bis hin zum bekämpfen.
Wann hätte man besser nicht mit gemacht oder gerade doch!
Wir nähern uns diesem Thema durch Spiel, Bewegung und Improvisation. Dann entwickeln wir eigene Situationen und Szenen um herauszufinden, wie sehr unterschiedlich und mach(t)voll dieses „Mach Mit“' sein kann.

Leitung:
Oliver Sproll

FORUM 2007: Wiesbaden 10. - 15. April
FORUM 2007: Wiesbaden 10. - 15. April
AK 1 Puppen-Theater Figurenspielereien
Für Puppentheaterfans und alle, die es werden wollen

Leitung:
Gregor Schwank

AK 2 für Kinder
ab 7 Jahre
Brimbamborium
Alles ist ja anders - woanders!
Leitung:
Oliver Giefers
Angela Neuhaus
AK 3 Arbeit an
der Rolle
 
Theater des Augenblicks
Psychologie der Stille
Leitung:
Rochus Schneider
AK 4 Theater machen "Schlag nach bei Shakespeare"
Kleines Theaterlabor
Leitung:
Bob Ziegenbalg
AK 5 Genre Commedia dell'Arte
 
Leitung:
Oliver Sproll
AK 6 Sprech-Theater Die Kunst des Erzählens
Jüdische Märchen und Geschichten
Leitung:
Christiane Willms
AK 7 Musik-Theater Musik auf der Bühne
"Im Theater ist nix los"
... weil der Zikus in Flammen stand
Leitung:
Susanne Betz
Natalia Freund
AK 8 für Jugendliche Impro-Theater
 
Leitung:
Kerstin Manz

FORUM 2018:

3. April bis 8. April 2018, Wiesbaden

 

 

 

 

 

 

 

 

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